Geraldo Si, Christoph Irmer und Klaus Janek verbindet die frei imrovisierte Musik und Performance. Gemeinsamer Bezugspunkt war und ist Wuppertal, teils in Verbindung mit dem Pina Bausch Tanztheater, teils in enger Kooperation mit dem Kontrabassisten Peter Kowald.
Geraldo Si (Tanz, Stimme)
lebt in Berlin und in Wuppertal, kam 1990 als festes Ensemblemitglied zum Tanztheater Wuppertal unter der Leitung von Pina Bausch und gründete 1996 das x.x.y. theater Wuppertal, für das er mehrere Produktionen erarbeitete. Neben seiner eigenen choreografischen Tätigkeit arbeitet er als Tänzer zusammen u.a. mit Raimund Hoghe, dem Healing Theatre Köln, rodolpho leoni dance, Stephanie Thiersch, Vera Sander Art Connect und Cocoondance. Seit 1996 beschäftigt er sich mit „‘Growing Through Movement“, einem Weg, der ihm von Suprapto Suryodarmo aus Indonesien gezeigt wurde. Geraldo Si benutzt dabei auch die Stimme, die er ebenfalls improvisatorisch zum Einsatz bringt, so u.a. im "Wuppertaler Improvisations Orchester"
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Christoph Irmer (Violine)
lebt in Wuppertal, war 1992 bei der documenta IX in Kassel Mitglied des Improvisationsorchesters unter Leitung von Jon Rose. 1994/95 wirkte er an Peter Kowalds Projekt 365 Tage am Ort in Wuppertal mit, 1996 trat er beim Drumming for Africa mit Tony Oxley, Trevor Watts und anderen auf. Im gleichen Jahr arbeitete er beim Vinschgauer Orgelsommer mit Arvo Pärt zusammen. Irmer ist festes Mitglied des London Improvisers Orchestra und des Wuppertaler Improvisations Orchesters (WIO). Spielt u.a. im Duo mit Hans Tammen (Endagered Guitar, New York), bei Canaries on the Pole (mit Jacques Foschia, Georg Wissel, Mike Goyvaerts) und aktuell im Trio mit Mark Charig (Kornett) und Raoul van der Weide (Kontrabass).
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Klaus Janek (Kontrabass)
stammt aus Bozen (Südtirol) und lebt in Berlin. Er studierte Kontrabass bei M. Muraro in Venedig und nahm Workshops bei D. Holland, P. Kowald, L. Butch Morris und Jaribu Shahid. Seit mehr als zehn Jahren entwickelt er sein Soloprojekt in der Kombination akustischer Klänge mit Loop/fx real time composition. CD-Produktionen sind u.a. bei FMP, edel classics, Minor Music, Solponticello und Ubiquity erschienen, darunter drei Soloalben. Janek komponiert auch für TV-Filme, Tanztheater und für Meta Design, Berlin.
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Balz Isler beschäftigt sich mit der heutigen Clip- und Dokumentarkultur und bringt diese auf verblüffende Art und Weise im Moment des präsentierens neu zusammen. "Eine Art live Hörspiel oder Echtheit Roadmovie". Er lässt den Verfolger Teil sein um die wackligen Konstrukte eines "Comman Sense" gemeinsam auszutragen. Allem voran, schärft er aber die Sinne für Dinge, die oft als selbstverständlich gelten und lässt einen danach ein ganz wenig anders bleiben.